Restaurierung eines Drachengewands, China Ende 18. Jahrhundert

GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Die reich verzierte Robe aus der Qing-Dynastie wird seit ihrem Erwerb 1914 im Depot verwahrt. Nach ihrer Restaurierung wird es ein derzeit ausgestelltes Drachengewand in der Dauerausstellung ersetzen, das aus konservatorischen Gründen dringend zurück in das Depot verbracht werden muss. Die Seidenstickerei in Kesi-Technik stellt drei größere Drachen mit fünf Klauen und vielfältige Verzierungen dar, die auf ein Stück aus der kaiserlichen Familie der Qianlong Periode verweisen.

Abbildungen:
1 Dipl. Rest. Carola Berriola erläutert Dr. Olaf Thormann, Direktor GRASSI Museum für Angewandte Kunst, die notwendigen Maßnahmen.
2 u. 3 Carola Berriola untersucht das Gewand.
© Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig, Fotos: Karola Bauer

»Die Nachwirkungen des Corona-Dilemmas bilden sich unmittelbar in der Beauftragungslage freiberuflicher RestauratorInnen ebenso wie in den Budgets der Museen ab. Vieles ist im Umbruch, manches nicht mehr möglich. In einer solchen Situation auf die bewährte Partnerschaft und Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung bauen zu dürfen, ist für uns ein großer Glücksfall. Hilfe zur rechten Zeit, aber professionell und zielführend.«

Dr. Olaf Thormann, Direktor GRASSI Museum für Angewandte Kunst

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