Tracing Provenance in Italy. Navigating through Post-Unitarian Primary Sources and Archival Collections - Tagungsband
AG Italien, Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.
Im September 2024 richtete die Arbeitsgruppe Italien des Arbeitskreises Provenienzforschung e.V. die internationale Tagung „Quo vadis Provenance Research? Primary Sources and Archival Collections in Post-Unitarian Italy“ in der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom aus.
Die Tagung beschäftigte sich mit der Provenienzforschung in Italien und untersuchte, inwiefern sich die Herkunft von Kunst- und Kulturobjekten anhand von Archiven, Fotografien, Museumsbeständen und Kunstmarktquellen rekonstruieren lässt. Im Mittelpunkt der Tagungsbeiträge standen Sammlungs- und Museumsgeschichten seit der italienischen Einigung, die Rolle des internationalen Kunsthandels sowie Fragen des Kulturgutschutzes, des Kolonialismus und der Restitution. Dabei lag ein besonderer Schwerpunkt auf Enteignungen und Rückführungen von Kulturgütern während der Zeit des Nationalsozialismus.
An der Ende August erscheinenden Publikation beteiligten sich die Referenten und Referentinnen der Tagung, sodass der Tagungsband sowohl für das Feld der Provenienzforschung in Italien von großer Bedeutung als auch aufgrund der durchgehend englischsprachigen Beiträge für die internationale Forschungscommunity von Interesse sein wird.
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Abbildung: Katalogcover © De Gruyter Brill.
