Spiegel im Spiegel. Estnische und deutsche Kunst von Lucas Cranach bis Arvo Pärt und Gerhard Richter
Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden
Der Titel der Ausstellung „Spiegel im Spiegel“ stammt von einem Musikstück des berühmten estnischen Komponisten Arvo Pärt, der am 11. September 2025 seinen 90. Geburtstag feiert. Im Zentrum steht die Begegnung der Musik Arvo Pärts mit der Malerei des deutschen Künstlers Gerhard Richter. Der dem Komponisten gewidmete „Birkenau“-Zyklus Gerhard Richters trifft auf Klanginstallationen und originale Notenblätter Arvo Pärts, die ihrerseits zeichnerische und kalligrafische Kunstwerke sind. Die Leihgaben des Arvo-Pärt-Zentrums werden zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.
Die Ausstellung dokumentierte den regen künstlerischen Austausch zwischen der Universität sowie der Kunsthochschule „Pallas“ in Tartu/ Dorpat mit den Dresdener Künstlern und der Kunstakademie. Neben der historischen Perspektive widmete sich die Ausstellung auch Themen wie der Rolle von Frauen in der Kunst, Homosexualität oder dem Verhältnis von Natur und Umwelt. Sie untersuchte Kriegstraumata und Widerstand. Im künstlerischen Dialog versuchte „Spiegel im Spiegel“, das Verständnis beider Länder zu vertiefen und historische Stereotypen zu aufzubrechen.
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Abbildung: Uwe Pfeifer, "Bildnis Gisela", 1980, Ausschnitt
