Nachhaltige Förderung für geflüchtete Wissenschaftler aus der Ukraine

Deutschland - Ukraine

Die UKRAINE-Förderlinie hat das Ziel, geflüchteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Ukraine schnell und unbürokratisch berufliche Perspektiven in Deutschland zu bieten. Dafür werden deutsche Museen und Sammlungen finanziell unterstützt, wenn sie Geflüchtete regulär und befristet einstellen oder Praktikumsstellen für diese schaffen. Die abgebildete Karte von Deutschland zeigt die Städte, in denen ukrainische Kolleginnen und Kollegen dank der Förderlinie eine Stelle angetreten haben und die Anzahl, der dort zusätzlich entstandenen Projekte. Die Karte der Ukraine zeigt die Herkunftsstädte der Geflüchteten (Stand 31.01.2026).

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 hat die Stiftung auf diese Weise bereits 35 Ukrainerinnen und Ukrainern unterstützt und ihnen die Arbeit im deutschen Kunst- und Kulturbereich ermöglicht. Dieses Engagement versteht die Stiftung als fortlaufende Aufgabe: Auch künftig sollen kontinuierlich weitere Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten, etwa in Form von Praktika oder ähnlichen Formaten, gefördert werden. Die Anträge müssen dabei von den deutschen Museen ausgehen, die sich bereits für Wissenschaftler oder Praktikanten entschieden haben. Zum Antragsverfahren hier mehr.

Im Rahmen der Förderung konnte beispielsweise Anastasiia Havrylenko, die ihr Diplom an der Kunstakademie in Lwiw in der Ukraine erworben hat, vermittelt durch das Corpus Vitrearum Medii Aevi, ein Praktikum in der ältesten Glasmalereiwerkstatt Deutschlands „Glasmalerei Dr. Heinrich Oidtmann" in Linnich und später in der Kölner Dombauhütte antreten.

 

Mehr Informationen zu Anastasiia Havrylenkos Praktikum können Sie hier nachlesen.

Mehr Informationen zur UKRAINE-Förderlinie finden Sie hier.