"Kulturelles Erbe und Gesellschaftliche Identität" von Elena Kosina
Corpus Vitrearum Medii Aevi, Freiburg
Das Corpus Vitrearum Medii Aevi hat zum Ziel, alle erhaltenen und überlieferten deutschen Glasmalereien des Mittelalters und der Frühen Neuzeit wissenschaftlich zu bearbeiten und zu publizieren.
Nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 und den darauffolgenden Zerstörungen zahlreicher Kulturdenkmäler in der Ukraine wurde die Expertise der Freiburger Arbeitsstelle des CVMA gefragt. Die Glasmalereiforscher engagierten sich aktiv für die Rettung und sichere Bergung historischer Glasfenster und damit für den Erhalt des bedrohten kulturellen Erbes der Ukraine. Diese Abhandlung berichtet über die Rettungseinsätze des CVMA Deutschland für die Ukraine in Zusammenarbeit mit verschiedenen ukrainischen und internationalen Institutionen.
Im Rahmen der UKRAINE-Förderlinie, die unter anderem geflüchteten Museumsmitarbeiter*innen und Restaurator*innen (diese mit Mitteln der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG) die Weiterarbeit in deutschen Museen möglich macht und die Restaurierung von beschädigtem ukrainischem Kulturgut fördert, leistet die Ernst von Siemens Kunststiftung zusammen mit der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG finanzielle Unterstützung von diesem Projekt.
Die Abhandlung von Elena Kosina können Sie hier erwerben: "Kulturelles Erbe und gesellschaftliche Identität"
Abbildung: Cover der Abhandlung © Franz Steiner Verlag
