Golddosen

Bayerisches Nationalmuseum, München

Die bereits 1796 in einem Schmuckinventar dokumentierten Tabatieren wurden größtenteils von Fürst Carl Anselm von Thurn und Taxis (1733-1805) gesammelt, der als Prinzipalkommissar den Kaiser am Immer-währenden Reichstag in Regensburg vertrat und über bedeutende Einkünfte aus der Thurn und Taxis-Post verfügte. Heute bilden die Golddosen aus Thurn und Taxis-Besitz einen historisch geschlossenen Komplex hohen Ranges, für den sich in deutschen Museen keine Entsprechung findet. Das Bayerische Nationalmuseum konnte das einzige Ensemble von 55 Golddosen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus den Kunstsammlungen des Fürstenhauses Thurn und Taxis erwerben. Auf 520 Seiten wurde dieser Bestand nun erstmals wissenschaftlich untersucht und im Rahmen des Bestandskataloges aufgearbeitet. Zudem wurden die Golddosen dem Publikum in einer Ausstellung erstmals zugänglich gemacht. Golddosen des 18. Jahrhunderts aus dem Besitz der Fürsten von Thurn und Taxis - Ernst von Siemens Kunststiftung

Abbildung:

Cover des Bestandskataloges © Bayerisches Nationalmuseum München