Der Wandel wird kommen. Kritik und Engagement in der polnischen Kunst

Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden

Kritik und „Engagement“ sind ein prägendes Phänomen in der polnischen Kunst der letzten Jahrzehnte. Angesichts der dynamischen globalen Umwälzungen beschränkt sich die Ausstellung aber nicht auf Polen, sondern stellt zentrale Fragen zum Verhältnis von Kunst und Gesellschaft. Dabei rückt sie die Rolle des Künstlers als Zeuge zeitgenössischer Herausforderungen und als aktiver Gestalter des Wandels in den Vordergrund. Historische künstlerische Positionen werden hier mit aktuellen in Dialog gebracht.

Den historischen Werken stehen zeitgenössische Arbeiten gegenüber, geschaffen von Künstlerinnen und Künstlern der mittleren und jungen Generation, die auf aktuelle Krisen und Spannungen reagieren. Geprägt sind diese Positionen vom Begriff des „Engagements“, der scheinbar alle Lebensbereiche durchzieht. Künstler*innen aus der Ukraine und aus Belarus sind inzwischen ein fester Bestandteil dieser polnischen Kunstszene.

Die Ausstellung (Personal-Förderung) wurde im Rahmen der UKRAINE-Förderlinie unterstützt.

Mehr Informationen zur vergangenen Ausstellung finden Sie hier.

Abbildung: Joanna Piotrowska, Untitled (Self-Defence), 2014, Silbergelatine-Druck