Das Neue Gebetbuch Kaiser Maximilians I. in seiner Entstehung - Neue Forschungen zur Deutschen Kunst Band XVI

Albrecht Dürer, Hans Burgkmair, Lucas Cranach, Hans Baldung, genannt Grien, Albrecht Altdorfer und Jörg Breu – Zeichnungen all dieser Künstler sind im Gebetbuch Kaiser Maximilians I. in einem einzigen Band zusammengeführt. Doch wie kam es dazu, dass ein Gebetbuch mit Randillustrationen so bedeutender Meister gedruckt wurde?

Das 1513 in Augsburg gedruckte Gebetbuch Maximilians I. vereint Arbeiten der führenden deutschen Renaissancekünstler. Im Auftrag des Kaisers schmückten sie einen gedruckten liturgischen Text mit feinen Federzeichnungen in den Randbereichen. Nur eines der zehn heute erhaltenen Exemplare enthält diese Zeichnungen, deren Zweck die Forschung lange beschäftigte: Ob sie als Vorlagen für Holzschnitte dienten oder als eigenständige Kunstwerke gedacht waren, blieb umstritten. Zeitgleich entstand eine weitere Ausgabe mit Holzschnittillustrationen von Hans Schäufelin. Die Publikation dokumentiert die überlieferten Gebetbücher und rekonstruiert ihre Entstehungsgeschichte.

Ab dem 31. März 2026 kann die Publikation im Buchhandel erworben werden.

 

Abbildung: Katalogcover © Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft