West-östlicher Bildersaal. Auf Grand Tour mit Herzog Maximilian in Bayern

25.09.2015–30.11.2015

Kloster Banz

Als Zeichner und Aquarellist war Freiherr Carl Theodor von Buseck (1803 – 1860) Autodidakt. Neben zahlreichen Reise- eindrücken aus seiner fränkischen Heimat, vor allem der unmittelbaren Umgebung des heimatlichen Burgellern bei Bamberg, gestaltete Carl Theodor von Buseck auf verschiedenen Reisen Ansichten aus Deutschland, Spanien, Portugal und dem Orient, den er erstmals 1838 im Gefolge von Herzog Maximilian in Bayern (1808 – 1888) besuchte; die zweite Orientreise führte ihn dann im Jahre 1942 durch die Donauländer und Griechenland nach Konstantinopel. Carl Theodor von Buseck hat während der mehrmonatigen Orientreise des Jahres 1838, die über Italien, Griechenland und Ägypten nach Jerusalem führte, eine größere Anzahl von Zeichnungen und Aquarellen angefertigt und eine Auswahl davon später auch in Öl umgesetzt, die allerdings bislang unveröffentlicht blieben. Die aus Familienbesitz stammenden 16 Gemälde und Aquarelle, die in Kloster Banz in einer Ausstellung zu sehen waren, zeigten eine fast völlig unbekannte Facette im Bereich der bislang nur ungenügend gewürdigten bayerischen Orientmalerei in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mit dem zur Ausstellung erschienenen Katalog wurden Busecks Werke auch endlich veröffentlicht.

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