Wasser im Jugendstil - Zwischen Heilserwartung und Zerstörung

13.05.2022–23.10.2022

Museum Wiesbaden

Wasser als Vexiermetapher zwischen symbolischem Heilmittel und zerstörerischer Urkraft ist in der Kunst des beginnenden 20. Jahrhunderts wie in kaum einer anderen Zeit derart gegenwärtig. Geboren aus der Dynamik der Natur, forderte der Jugendstil zu Anfang des 20. Jahrhunderts revolutionär eine genuin moderne und ihrer Zeit angemessene Kunst und fand diese in der Symbolik des Wassers. (Be)rauschenden Wellen, mythologische Erzählungen des Ozeans oder die Abbildung nautischer Lebewesen wie Fische, Quallen und Muscheln, stellen Wasser als Sehnsuchtsort gattungsübergreifend von der Malerei bis in die Keramik dar. Es ist die künstliche Schaffung eines Imaginationsraums, der einerseits die tiefen Sehnsüchte und Träume der Menschen bediente und andererseits als geheimnisvolle Parallelwelt schaudern ließ.

Als Beitrag zum Wasser-Jahr 2022 widmet sich das Museum Wiesbaden dem Wasser im Jugendstil. In Kooperation mit dem Sprudelhof Bad Nauheim, Europas größter Jugendstil-Badeanlage, bildet die Ausstellung am Kurort Wiesbaden eine hessische Achse des Jugendstils aus, die gleichzeitig mit einer Vielfalt nationaler und internationaler Leihgaben neue Perspektiven auf dieses im Jugendstil prominente Stilelement wirft

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie } hier.

Abbildung:
Plakat zur Ausstellung "Wasser im Jugendstil. Heilsbringer und Todesschlund" © Museum Wiesbaden

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