Vom Taunus zum Wannsee. Der Maler Philipp Franck (1860-1944)

13.03.2010–18.07.2010

Museum Giersch Frankfurt am Main

Zum 150. Geburtstag des Malers Philipp Franck haben sich das Museum Giersch in Frankfurt und das Bröhan-Museum in Berlin zu einer großen Retrospektive des Künstlers zusammengefunden. Franck wirkte an beiden Orten in besonderer Weise, was sich auch im Titel der Ausstellung niederschlägt. Mit 60 Jahren zog der gebürtige Frankfurter eine erste Bilanz seines künstlerischen Schaffens, dessen wesentliche Stationen er mit den topographisch markanten Arbeitsgebieten – mit der hügeligen Wald- und Wiesenlandschaft nordwestlich von Frankfurt und mit der wasserreichen Seenlandschaft um Berlin und Potsdam – verband. So finden sich große Ansichten aus dem Taunus fast durchgängig in seinem Werk, und für Berlin wurde Philipp Franck als Darsteller der Wannseelandschaft ein großartiger Chronist. Das umfangreiche Œuvre, das neben den Gemälden auch Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik umfasst, wurde noch nie in seiner Gesamtheit gezeigt bzw. wissenschaftlich bearbeitet. Mit dieser groß angelegten Retrospektive werden Leben und Werk eines Malers in den Blick gerückt, der für Frankfurt wie auch für Berlin eine herausragende künstlerische Bedeutung hat.

Zweite Station: 02.09. 2010 - 16.01.2011 im Bröhan-Museum Berlin

Abbildung:

Cover des Ausstellungskataloges zu "Vom Taunus zum Wannsee. Der Maler Philipp Franck (1860-1944)" © Museum Giersch

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