Spuren des Märchenkönigs. Ludwig II. und die Bayerische Staatsbibliothek

27.09.2011–11.12.2011

Bayerische Staatsbibliothek München

Im Mittelpunkt einer weiteren Schatzkammerausstellung stand die Frage, welche Spuren König Ludwig II. in der Bayerischen Staatsbibliothek hinterlassen hat. Die Ausstellung präsentierte eine Fülle unterschiedlicher und bemerkenswerter Quellen und Materialien, die vom 10. bis zum 19. Jahrhundert reichten. Einige der Objekte, wie eine deutsche Bibel aus dem Jahr 1851 mit reicher Ausstattung, die anlässlich der Verlobung Ludwigs mit der Herzogin Sophie Charlotte von Bayern dem Paar geschenkt worden war, wurden erstmals öffentlich gezeigt. Ausgestellt wurden Geschenke, die König Ludwig II. der Bibliothek übereignete, darunter Autographen von William Penn, dem Gründer der Kolonie Pennsylvania, von Benjamin Franklin und George Washington. Aus der Bibliothek König Ottos von Griechenland, einem Sohn König Ludwigs I., vermachte Ludwig II. der damaligen Hof- und Staatsbibliothek bedeutende Handschriften, Drucke und Musikalien. Das älteste Ausstellungsstück, ein griechisches Tetraevangeliar aus dem 10. Jahrhundert fand besondere Aufmerksamkeit.

 

Abbildung:

Cover des Ausstellungskataloges zu "Spuren des Märchenkönigs. Ludwig II. und die Bayerische Staatsbibliothek © Bayerische Staatsbibliothek München

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