SehensWert. Die Planungs- und Baugeschichte der Benrather Schlösser

06.09.2015–22.11.2015

Stiftung Schloss und Park Benrath

Schloss Benrath, ein Ensemble aus kurfürstlichen Repräsentations- und Nutzbauten, eingebettet in Gärten und einen an den Rhein grenzenden Jagdpark, stellt eine der bedeutendsten Leistungen herrschaftlicher Lustschlossarchitektur des 18. Jahrhunderts in Mitteleuropa dar. Das sogenannte alte Benrather Schloss wurde nach italienischen Vorbildern errichtet und diente dem Neuburger Pfalzgrafen und späterem Pfälzer Kurfürsten Philipp Wilhelm (1615 – 1690) und seiner Gemahlin als Sommerresidenz. Die Fresko- und Stuckausstattung aus der Zeit von Kurfürst Johann Wilhelm (1658 – 1716) stellt eines der wenigen baukünstlerischen Zeugnisse der glanzvollen Hofhaltung des mit dem alten Benrather Schloss eng verbundenen Kurfürsten dar. Diese Fragmente sowie die Exponate der Ausstellung belegen, dass das alte Schloss Benrath zu den qualitativ bemerkenswertesten herrschaftlichen Landhäusern des 17. Jahrhunderts nördlich der Alpen zu rechnen ist. Mit der Ausstellung zur Bau- und Planungsgeschichte wurde erstmals die Entstehungsgeschichte des alten wie des neuen Schlosses, des Parks und der Gärten in hochkarätigen zeitgenössischen Ansichten und Dokumenten beleuchtet.

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