Remarques Impressionisten

15.05.2013–04.08.2013

Felix-Nussbaum-Haus, Osnabrück

Erich Maria Remarque (1898-1970) gilt weltweit als einer der bedeutendsten Autoren der Literatur des 20. Jahrhunderts. Nicht nur wegen seines Romans Im Westen nichts Neues, sondern wegen seines Gesamtwerks und seines persönlichen Handelns wurde und wird Remarque als kompromissloser Vertreter einer konsequenten Haltung gegen den Krieg geschätzt und gewürdigt. In der heutigen Öffentlichkeit nahezu unbekannt und von der Forschung fast völlig unberücksichtigt ist die Tatsache, dass Remarque auch ein seinerzeit bedeutender Kunstsammler war. Ab 1933 baute er eine umfangreiche Kunstsammlung auf, die Gemälde vorrangig französischer Künstler des 19. Jahrhunderts umfasste. Zu Lebzeiten war Remarque als Kunstsammler durchaus bekannt und anerkannt. Teile der Sammlung wurden in Los Angeles und New York in Einzelausstellungen präsentiert oder waren als Leihgaben in bedeutenden Ausstellungen zu sehen. Erst nach seinem Tod mit der nahezu vollständigen Auflösung seiner Sammlung verschwand der Kunstsammler Remarque aus dem öffentlichen Bewusstsein.

Die vorliegende Publikation bietet nun erstmals eine umfassende Beschäftigung mit dem Kunstsammler Remarque, hier mit dem Schwerpunkt auf der mehr als 150 Werke umfassenden Gemäldesammlung.

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