Reiselust und Sinnesfreude. Corinth-Liebermann-Slevogt

11.09.2011–18.12.2011

Kunsthaus Apolda Avantgarde

Corinth, Liebermann und Slevogt, gemeinhin als das „Dreigestirn des deutschen Impressionismus“ bezeichnet, zählen zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des beginnenden 20. Jahrhunderts. Nicht nur durch ihr Engagement in der Berliner Secession veränderten sie die Kunstpolitik des Kaiserreichs, auch durch ihre für damalige Verhältnisse neue Kunstauffassung ebneten sie den Weg für die großen künstlerischen Strömungen im Deutschland des anbrechenden neuen Jahrhunderts. Licht, Farbe, der Blick für die flüchtigen Momente zeichneten die Künstler des deutschen Impressionismus aus. In ihrem Werk verdichteten sich das aufkeimende neue sinnliche Lebensgefühl des neuen Jahrhunderts und die Genussempfindlichkeit des Fin de Siècle. Ihre Inspirationen bekamen sie auf Reisen, beim Malen in der Natur und durch ihren freien Umgang mit Farbe. Dabei entwickelte jeder einen individuellen Malstil. Die Ausstellung zeigte unterschiedliche Facetten im Schaffen der Künstler und präsentierte auch eine Vielzahl von bisher selten gezeigten Studien und Druckgraphiken. Mit etwa 100 Werken aus den Jahren 1895 bis 1930 dokumentierte sie die künstlerische Vielfalt des deutschen Impressionismus.

 

Abbildung:

Cover des Ausstellungskataloges zur Ausstellung "Reiselust und Sinnesfreude. Corinth-Liebermann-Slevogt" © Kunsthaus Apolda Avantgarde

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