RADIKAL. REAL. Nouveau Réalisme und die Kunst der 1960er Jahre

03.07.2026–11.10.2026

Kunsthalle Mannheim

Mit rund 150 Werken von Künstlern und Künstlerinnen wie Niki de Saint Phalle, Daniel Spoerri, Yves Klein, Christo, Jean Tinguely, Arman und César widmet sich die Ausstellung „RADIKAL. REAL. Nouveau Réalisme und die Kunst der 1960er Jahre“ in der Kunsthalle Mannheim dem Nouveau Réalisme und seinem internationalen Umfeld. Sie gibt einen umfassenden Überblick über jene Kunstbewegung, die ab den 1960er Jahren die Wirklichkeit selbst zum Material der Kunst machte.

„RADIKAL. REAL" nimmt bedeutende Werke aus dem eigenen Bestand zum Ausgangspunkt und zeichnet nach, wie die Konsumgesellschaft von den 1950ern bis in die frühen 1970er Jahre entstand. Gleichzeitig stellt sich die Frage, was diese künstlerischen Haltungen uns heute noch zu sagen haben. Neben den Nouveaux Réalistes sind Arbeiten von Künstler*innen wie Jasper Johns, Alina Szapocznikow, Tetsumi Kudo, Chryssa und Feliza Bursztyn zu sehen, die deutlich machen, wie vielfältig und grenzüberschreitend die Suche nach neuen Bildsprachen in jener Epoche war. Darüber hinaus wirft die Ausstellung einen kritischen Blick auf das Verhältnis zwischen Nouveau Réalisme und Pop Art – auf das, was beide verbindet, und auf das, was sie voneinander trennt.

Gemälde, Skulpturen, Installationen und Arbeiten auf Papier treten dabei in einen lebendigen Dialog mit Archivmaterial, Fotografien sowie Film- und Videodokumenten von Performances und Aktionen. So zeigt die Ausstellung eine Kunst, deren Auseinandersetzung mit Konsum, Medien und Wirklichkeit heute relevanter denn je erscheint.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Plakat zur Ausstellung: Niki de Saint Phalle: Schwarze schwangere Nana, 1968, Kunsthalle Mannheim © Niki Charitable Art Foundation/VG Bild-Kunst, Bonn 2026, erworben aus Mitteln und Spenden des Museums-Shops anlässlich des 60. Geburtstags von Manfred Fath 1998, Foto: Kunsthalle Mannheim/Rainer Diehl

 

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