Paul Klee. Sonderklasse - unverkäuflich

21.10.2014–01.02.2015

Zentrum Paul Klee, Bern

Paul Klee (1879–1940) zählt weltweit zu den bedeutendsten Protagonisten der Klassischen Moderne.
Eines der wichtigsten und seit Jahren überfälligen Desiderate der kunsthistorischen Grundlagenforschung wurde mit
der Ausstellung Paul Klee. Sonderklasse – unverkäuflich in den Fokus genommen. Klee hat annähernd 300 Werke seines rund 9.600 Arbeiten umfassenden Œuvres zu Lebzeiten ausdrücklich für eine Schau- und Nachlass-Sammlung zusammengestellt. Dies tat er durch die Bezeichnung „Sonderklasse“ und äquivalente Bestimmungen wie „unverkäuflich“, „für mich“, „für Lily“ oder „für die Nachlass-Sammlung bestimmt“. Die mit diesen Kürzeln versehenen Werke galten als unverkäuflich. Bislang waren die so gekennzeichneten Werke weder zusam- menhängend identifiziert, erforscht noch ausgestellt worden. Die Ausstellung in Bern und später in Leipzig zeigte die repräsentativsten Werke aus der Kategorie „unverkäuflich“. Darüber hinaus erschien ein Katalog mit ca. 350 Abbildungen, der erstmals alle „Sonderklassen“-Werke Paul Klees ausführlich dokumentiert und damit in der Klee-Forschung neue Maßstäbe setzt.

Die Ausstellung ist danach zu sehen im Museum der bildenden Künste, 01.03.2015-25.05.2015

 

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