Pablo Picasso: Bacchanal des Minotaurus

12.01.2014–23.03.2014

Kunsthaus Apolda Avantgarde

Ohne Stierkämpfe und Frauen wären die Kunst und das Leben von Pablo Picasso (1881-1973) undenkbar. Der aussichtslose, aber vor unbändiger Stärke und Wildheit strotzende Todeskampf des Stieres wurde für Picasso zum Gleichnis des Lebens, und der Minotaurus, das mythische Mensch-Stier-Wesen, zu seinem Alter Ego. Erlösung von seinem einsamen und traurigen Schicksal konnte der Minotaurus in Picassos persönlicher Mythologie einzig und allein durch die Liebe und den Eros finden. Wie ein roter Faden ziehen sich Darstellungen von Stieren und Stierkampfszenen, Frauenporträts und Akten durch das gesamte Werk Picassos. Besonders in der Graphik finden sich die Themen häufig wieder, in der er die Verspieltheit und Wandlungsfähigkeit seiner Formensprache und seine große Themenvielfalt zur Blüte brachte. Mit der Ausstellung Pablo Picasso – Bacchanal des Minotaurus prästentierte das Kunsthaus Apolda Avantgarde erstmals wesentliche Graphiken aus den wichtigsten Werkphasen des graphischen Œuvres dieses Ausnahmekünstlers des 20. Jahrhunderts. Das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster stellte großzügig mehr als 80 graphische Werke aus den Jahren 1928-1962 zur Verfügung.

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