Nadia Kaabi-Linke. Seeing Without Light

08.09.2023–07.04.2024

Hamburger Bahnhof - Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin

In ihrer Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof erkundet die Berliner Künstlerin Nadia Kaabi-Linke historische Auslöschungen und untersucht die Rolle von Zensur und Gewalt in der Kunst- und Politikgeschichte Mitteleuropas. Im Zentrum steht das Projekt „Blindstrom for Kazimir“ zu einer Sammlung von in den 1930er-Jahren vom sowjetischen Geheimdienst zensierter Gemälde. Zudem ist die Neuproduktion „Bud’mo“, ein im Frühjahr 2023 in der Ukraine produziertes Video-Klangprojekt, zum ersten Mal im Hamburger Bahnhof zu sehen. Eigens für die Ausstellung entstanden ist auch die Installation „Platform 69“ (Gleis 69), die sich den stillgelegten Güterbahnhof Moabit bezieht, von wo während der NS-Zeit mehr als 30.000 Menschen deportiert wurden. Die bislang umfangreichste Einzelausstellung der Künstlerin in Berlin zeigt Werke aus zwei Jahrzehnten künstlerischen Schaffens.

Kuratiert wird die Ausstellung von Daria Prydybailo, deren Anstellung im Rahmen der UKRAINE-Förderlinie unterstützt wird.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Abbildung: Ausstellungsansicht „Nadia Kaabi-Linke. Seeing Without Light“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 8.9.2023 - 7.4.2024 © Nadia Kaabi-Linke / 2023 VG Bild-Kunst, Bonn / Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Jacopo La Forgia

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