Max Klinger. Von der herben Zartheit schöner Formen

12.09.2010–19.12.2010

Kunsthaus Apolda Avantgarde

Harry Graf Kessler erachtete Max Klinger als „eines der größten lebenden Genies“ – ja, sogar als den „größten von allen Künstlern“, die im Jahre 1895 im Salon de la Société nationale des Beaux-Arts in Paris ausstellten. Da verwundert es auch nicht, dass er im Jahre 1903 sein Großherzogliches Museum für Kunst und Gewerbe in Weimar mit einer Klinger-Ausstellung eröffnete. Nach über 100 Jahren präsentierte das Kunsthaus Apolda Avantgarde anlässlich des 90. Todestages des Künstlers die erste Max Klinger-Einzelausstellung in Thüringen mit rund 180 Werken einer der größten Künstlerpersönlichkeiten um 1900. 90 Werke stammten aus einer Privatsammlung, die dem Kunsthaus Apolda Avantgarde großzügig zur Verfügung gestellt wurden. Thematisch verwandte Werke Klingers aus den Museen von Altenburg, Burgk, Chemnitz, Eisenach, Leipzig, Weimar und Zwickau bereicherten die Schau. Vom Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg kam ergänzend eine Kollektion von Werken Lehmbrucks. Dieses Ausstellungsprojekt war gleichzeitig eins der schönsten Geschenke für das Kunsthaus Apolda Avantgarde, das 2010 das 15. Jahr seines Bestehens feiern konnte.

Abbildung:

Cover des Ausstellungskataloges zu "Max Klinger. Von der herben Zartheit schöner Formen" © Kunsthaus Apolda Avantgarde

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