Max Beckmann – Exil in Amsterdam

14.09.2007–06.01.2008

Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Pinakothek der Moderne

Die zehn Jahre (1937–1947) des Exils, die der während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland verfemte Max Beckmann (1884–1950) in Amsterdam zubrachte, bevor er in die Vereinigten Staaten aufbrach, sind trotz des ungeheuren Drucks, der auf ihm lastete, von staunenswerter, geradezu mitreißender Produktivität. Zwar illustriert Beckmann in seinen Arbeiten den von ihm wahrgenommenen Schrecken nicht unmittelbar, doch seine Amsterdamer Werke spiegeln die Dunkelheit und Verworfenheit, mit der das nationalsozialistische Deutschland das eigene Land und seine Nachbarn überzogen hatte. Max Beckmanns Jahre des Exils in Amsterdam erfüllen das Werk "mit kostbarer, bezwingender Wahrheit, gerade weil er ein großer Seher war" (R. Baumstark). 70 Jahre nach der Ausstellung "Entarteter Kunst" konnte die Pinakothek der Moderne in Zusammenarbeit mit dem Van Gogh Museum in Amsterdam die wichtigsten Meisterwerke der Amsterdamer Jahre erstmals in einer Ausstellung zusammenfassen und präsentieren.

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