MARIA MAGDALENA. Sin - Pray -Love
17.09.2026–17.01.2027
Städel Museum, Frankfurt am Main
Vom Mittelalter bis in die Gegenwart hat die vielschichtige Figur der Maria Magdalena, die als eine der schillerndsten Frauengestalten der Bibel und der europäischen Kultur gilt, Künstlerinnen und Künstler ebenso wie überwiegend männliche Auftraggeber immer wieder inspiriert. Zahlreiche bedeutende Maler und Bildhauer entwickelten aus ihrer Gestalt eindrucksvolle Bildkonzepte, die ein breites Spektrum von inniger Frömmigkeit bis hin zu sinnlicher Erotik umfassen. Zugleich zeugen die unterschiedlichen Darstellungen von den theologischen Diskursen ihrer jeweiligen Epoche und spiegeln deren gesellschaftliche Verhältnisse und Vorstellungen wider.
Die Ausstellung „Maria Magdalena. Sin – Pray – Love“ präsentiert die Heilige in der Kunst quer durch alle Epochen, in Malerei und Skulptur sowie aus verschiedenen Regionen nördlich und südlich der Alpen. Im Mittelpunkt stehen Werke von Künstlern wie Tilman Riemenschneider, Tizian, Artemisia Gentileschi, Pierre Puvis de Chavannes, Paul Cézanne, Max Beckmann, Kiki Smith und vielen mehr. Da Maria Magdalena auch außerhalb des westlich-europäischen Kulturraums verehrt wurde, werden außerdem ausgewählte Werke der orthodoxen Kunst sowie koptische und äthiopische Ikonen gezeigt.
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Abbildung: Ausstellungsplakat - Nieves González, La Sfida (Detail), 2025, Privatsammlung, © Nieves González.