Lichtspur durch Deutschland. Impressionistische Malerei

18.06.2010–12.09.2010

Städtische Galerie Dresden

Als sich vor ca. 130 Jahren die ersten Künstler in Deutschland in die Natur setzten, um dort direkt auf die Leinwand zu malen, wurden sie noch verspottet. Mit dem Schmähwort „Impressionismus“ wollte man die neue Malerei, die zuerst in Frankreich auftrat, verhöhnen – ohne Erfolg: Heute steht der Begriff für eine ganze Stilrichtung, deren Gemälde zu den Publikumslieblingen gehören. Die Ausstellung Lichtspur durch Deutschland stellte die impressionistische Malerei als landesweit auftretende Kunstbewegung vor. Ausgehend von den Berliner Hauptvertretern Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth, die in dieser Schau mit insgesamt sieben Werken vertreten waren, wurde die Vielfalt dieser Kunstbewegung aufgezeigt. Auch die Werke von Künstlern, die weniger bekannt, aber lokal prägend gewesen sind – Carlos Grethe, Thomas Herbst, Hermann Pleuer u. a. –, präsentierten sich in dieser Ausstellung. Insgesamt wurden 32 Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen von Kiel bis München ins Haus geholt. Sie stammen von 23 Künstlern. Diese Arbeiten trafen auf Werke der Dresdner Malerkollegen, darunter Gemälde von Otto Altenkirch, Wilhelm Claudius, Gotthardt Kuehl und Robert Sterl aus dem reichen Bestand der Städtischen Galerie Dresden.

 

Abbildung:

Cover des Ausstellungskataloges zu "Lichtspur durch Deutschland. Impressionistische Malerei" © Städtische Galerie Dresden

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