Lichtgefüge Das Licht im Zeitalter von Rembrandt und Vermeer

18.11.2011–26.02.2012

museumslandschaft hessen kassel

Der Ausdruck „Licht in der Malerei“ erscheint häufig im Ausstellungs- und Museumszusammenhang wie auch in der Literatur der Kunstgeschichte – vor allem, wenn es sich um die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts handelt. Mit dem Begriff „Licht“ ist ein weit gefasster allgemeiner Eindruck angesprochen, der eine ganze Malkultur, einen Stil oder eine Empfindung meint und sich nicht genauer erklärt. Für die Hauptströmungen der kunsthistorischen Forschung ist die Frage des Lichts bislang jedoch nicht von zentraler Bedeutung gewesen.

Die Forschungsgruppe Historische Lichtgefüge hat sich daher vor einigen Jahren der Frage des Lichts in der Malerei angenommen und sich dabei schwerpunktmäßig der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts gewidmet. Mit der Ausstellung Lichtgefüge – das Licht im Zeitalter von Rembrandt und Vermeer bestand die erste Gelegenheit, die Thematik anschaulich einem breiteren Publikum vorzustellen. Die Kasseler Gemäldegalerie Alte Meister war aufgrund ihrer Entstehungs- und Sammlungsgeschichte sowie ihres eindrucksvollen Bestandes an niederländischer Malerei prädestiniert für eine solche Ausstellung, die durch Leihgaben anderer Sammlungen noch an Gewicht gewann.

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