Liaisons françaises. Französische Malerei in Bayern von Claude Lorrain bis François Boucher

26.11.2026–04.04.2027

Alte Pinakothek, München

Bereits im 18. Jahrhundert gehörten zahlreiche französische Gemälde zum Münchner Kunstbesitz der bayerischen Wittelsbacher. Um 1800 wuchs dieser Bestand durch die Zusammenführung mit den Galerien aus Zweibrücken, Mannheim und Düsseldorf sowie im Zuge der Säkularisation und der territorialen Neuordnung Bayerns weiter an.

Der so entstandene, heute von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen betreute „Altbestand“ ist außergewöhnlich umfangreich und vielschichtig. Er spiegelt dynastische Beziehungen ebenso wider wie das wechselnde Interesse einzelner Sammlerpersönlichkeiten an Kunst aus Frankreich einschließlich solcher Künstler, die dort ausgebildet wurden, später aber andernorts in Europa wirkten.

Seit einigen Jahren werden alle 390 dieser Sammlung zugeordneten Gemälde des 15. bis 18. Jahrhunderts wissenschaftlich neu untersucht mit dem Ziel, die große Sammlung in einem Bestandskatalog vollständig zu erschließen.

Die geplante Sonderausstellung „Liaisons françaises. Französische Malerei in Bayern von Claude Lorrain bis François Boucher“ greift Erkenntnisse aus diesem Forschungsprojekt auf und verfolgt zusätzlich eine eigene Erzählung anhand ausgewählter, besonders aussagekräftiger Werke. Dabei stehen zwei Fragen im Mittelpunkt: Wie lässt sich anhand der Entstehungs- und Erwerbungsgeschichten der Gemälde die wandelnde Wahrnehmung französischer Kunst in Bayern und Deutschland nachvollziehen? Und was verraten die Werke über das Leben und die Arbeitsbedingungen französischer Künstler sowohl innerhalb als auch außerhalb Frankreichs?

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Abbildung: Plakat zur Ausstellung © Alte Pinakothek München.

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