Jugendstil und Symbolismus. Georg Lührig: Ein Meister aus Dresden

22.05.2026–17.01.2027

Museum Wiesbaden

Zusammen mit den Künstlern Hans Unger, Sascha Schneider, Oskar Zwintscher und Richard Müller brachte Georg Lührig (1869-1957) Jugendstil und Symbolismus in eine eigenständige, geheimnisvolle Bildsprache. Der Dresdner Künstler experimentierte in Landschaften, Tierdarstellungen und Porträts mit Kohle, Bleistift, Aquarell und Lithografie.

Trotz seiner Ausbildung an der Kunstakademie München (1885–1889) verstand er sich zeitlebens als Autodidakt – eine Haltung, die auch seine Lehrtätigkeit an der Dresdner Kunstakademie (1916–1934) prägte. Als erster Rektor der Akademie nach dem Krieg hatte er maßgeblichen Anteil an deren Reform, an Neugestaltung von Unterricht und Einführung der Selbstverwaltung. Expressionismus und Neue Sachlichkeit, die in den zwanziger Jahren die Kunstszene dominierten, stand Lührig eher kritisch gegenüber.

Die große Sonderausstellung im Museum Wiesbaden, die dort vom 22. Mai 2026 bis zum 17. Januar 2027 besucht werden kann, würdigt Georg Lührigs umfangreiches Lebenswerk und holt einen Künstler zurück ins Gedächtnis, der längst die Anerkennung verdient, die ihm bislang verwehrt blieb. Die Ernst von Siemens Kunststiftung unterstützt das Projekt das Projekt im Rahmen der Förderung eines Bestandskatalogs.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Abbildung: Katalogcover © Deutscher Kunstverlag.

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