Johann Heinrich Schönfeld. Maler von Welt

10.07.2010–17.10.2010

Kunstsammlung und Museen der Stadt Augsburg, Schaezlerpalais

Nicht erst die Gründung der Reichsstädtischen Kunstakademie 1670 – neben Nürnberg die älteste ihrer Art in Deutschland – ließ Augsburg einmal mehr strahlen: Mit Johann Heinrich Schönfeld kam bereits 20 Jahre vorher ein Maler von Welt an den Lech und sollte dort Weltmännisches hinterlassen. Er war in Augsburg und Europa gefragt wie kein anderer und avancierte zu einem der bedeutendsten Barockmaler Deutschlands. Wiewohl seine Vorbilder namentlich wechselten, widmete sich Johann Heinrich Schönfeld besonders der Antike. So spielten sich Szenarien seiner filigranen Historienbilder häufig gern in antiker Baukulisse ab. Auch wenn er sich oft genug in seiner Malweise an die Bedürfnisse seiner Auftraggeber anpassen musste, blieb er seiner Vorliebe, der mythischen Anspielung auf die Kunst der Antike, stets treu. 2009 war ein Jubiläumsjahr für Augsburg: Vor 400 Jahren kam Johann Heinrich Schönfeld auf die Welt – für die Kunstsammlungen Augsburg Grund genug, den Schwaben ins rechte Licht zu rücken. Eine Fülle von Zeichnungen, Gemälden und Drucken aus eigenem Bestand, bisher zum Teil noch nie ausgestellt, und wichtige städtische Dokumente dokumentierten Leben und Werk des großen Barockmalers.

 

Abbildung:

Cover des Ausstellungskataloges zu "Johann Heinrich Schönfeld. Maler von Welt" © Kunstsammlung und Museen der Stadt Augsburg, Schaezlerpalais

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