Johann Evangelist Holzer. Maler des Lichts

28.03.2010–20.06.2010

Kunstsammlung und Museen der Stadt Augsburg

Die Zeit des Barock hat Bayern zutiefst geprägt. Bis heute zeugen zahlreiche Bauten und Kunstwerke von der Produktivität und künstlerischen Kraft jener Epoche. Bedeutende Künstler haben damals in Bayern gewirkt. Johann Evangelist Holzer (1709–1740) ist nahezu in Vergessenheit geraten. Viele seiner Werke, wie zum Beispiel das Kuppelfresko der Benediktinerabteikirche in Münsterschwarzach oder die Fresken an den Fassaden der Augsburger Bürgerhäuser, sind verlorengegangen oder haben sich nur als Entwurfskizzen erhalten. Das Wenige jedoch, das man von ihm kennt, weist den gebürtigen Südtiroler als einen der großen Meister des 18. Jahrhunderts aus. Am 24. Dezember 2009 jährte sich zum 300. Mal der Geburtstag Johann Evangelist Holzers. Das war Anlass für die Überlegung, dieses Jubiläum wissenschaftlich zu würdigen. Vier Partner widmeten sich dieser Aufgabe: das Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt, die Kunstsammlungen und Museen Augsburg, das Diözesanmuseum St. Afra und das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck. Damit wurde auch dem länderübergreifenden Wirken Holzers Gerechtigkeit getan. Die Ausstellung stellte die Qualität des facettenreichen Œuvres Johann Evangelist Holzers einer breiten Öffentlichkeit vor.

 

Abbildung:

Cover des Ausstellungskataloges zu "Johann Evangelist Holzer. Maler des Lichts" © Kunstsammlung und Museen der Stadt Augsburg

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