Janós Thorma

30.09.2012–27.01.2013

Künstlerhaus, München

Das Thorma-Museum in Kiskunhalas hat zum 75. Todestag des Künstlers eine umfassende Ausstellung organisiert. Etwa 100 seiner Werke wurden in seinem Heimatland, an seinem Wohn- und Schaffensort und an seinen Studienorten vorgestellt. Die Wanderausstellung wurde in München, Stuttgart und Berlin gezeigt; das Material der Kunstausstellung stammte aus Museen und Privatsammlungen in Ungarn, Deutschland und Rumänien.

Janós Thorma ist eine der herausragenden Gestalten der ungarischen Malerei. Seine Laufbahn begann er im Jahre 1887 in Budapest bei Bertalan Székely und setzte sie 1888 in München an der Hollósy-Schule und ein Jahr später an der Königlich Bayerischen Akademie der Bildenden Künste fort. In seiner Heimat ist bekannt für seine realistischen Gemälde sowie für die Werke über den Freiheitskampf 1848/1849. In seinem Spätwerk schuf er auch impressionistische Bilder, die heute allerdings weniger bekannt sind. Die Ausstellung jedoch zeigte auch hiervon zahlreiche Beispiele. Der zur Ausstellung erschienene Katalog bietet Interessenten, Fachleuten und Sammlern Gelegenheit, sich in Thormas Werk auch nach der Ausstellung zu vertiefen.

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