"In Bausch und Bogen...". Werke von Horst Janssen aus der Sammlung Brockstedt

12.09.2010–28.11.2010

Horst-Janssen-Museum Oldenburg

Das Horst-Janssen-Museum Oldenburg zeigt in regelmäßigen Abständen herausragende Privatsammlungen, die sich mit dem Werk Horst Janssens (1929–1995) beschäftigen. Im Jubiläumsjahr 2010 – das Museum wurde 10 Jahre alt – präsentierte Janssens Galerist Hans Brockstedt mehr als 100 Zeichnungen aus seinem großen Bestand erstmalig und exklusiv im Museum, in denen sich der Künstler mit dem Thema Landschaft befasst: Von den frühen Feinstrichzeichnungen, die häufig als Metamorphose zwischen Frauenkörper und Landschaft angelegt sind, über die nahezu realistischen Schilderungen des Tessins und Skandinaviens, die anthropomorphen Bäume bis hin zu den späten großen Farbradierungen der Wiesen und Felder. Die vehement getuschten Aquarelle des Spätwerks, in denen Janssen mit Farbe und Pinselstrichen aufwartet, sind dem phantastischen Land „Bobethanien“ gewidmet. Alle Phasen dieses Landschaftsthemas von den Anfängen in den späten 1960er Jahren bis zu der Schaffensphase kurz vor Janssens Tod wurden mit ausgewählten Werken aus der Sammlung Brockstedt vorgestellt. Die Werke ließen den Betrachter die Landschaft „in Bausch und Bogen“ erfahren und auf sehr sinnliche Art miterleben.

Abbildung:

Cover des Ausstellungskataloges zu "In Bausch und Bogen...Werke von Horst Janssen aus der Sammlung Brockstedt" © Horst-Janssen-Museum

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