Im Licht des Südens

15.12.2011–27.05.2012

Archäologische Staatssammlung München

Die Ausstellung wurde als Sonderausstellung vom Museum Castello del Buonconsiglio Trento konzipiert und im Sommer 2011 gezeigt. Die Archäologische Staatssammlung München übernahm sie Anfang 2012.

Die Ausstellung widmete sich der Begegnung und dem Kulturtransfer zwischen dem Mittelmeerraum und Nordeuropa unter Einbeziehung des Vorderen Orients von der Steinzeit bis in die Römerzeit. Die Ausstellung zeigte, dass die Grundlagen zur Ausprägung einer überregionalen europäischen kulturellen Einheit bereits weit vor der Errichtung des römischen Weltreichs gelegt wurden. Die Ausstellung zeigte dies in fünf Sektionen: Mobilität von Gütern und Personen, Ausbreitung von Technologien, Lebensstil im Wandel, Ausbreitung von Schrift und Sprache, Gedanken und Ideen auf Reisen. In diesen Sektionen wurden Funde aus ganz Italien Objekten aus der Zone nordwärts der Alpen gegenübergestellt, die zeigen, welche Bedeutung heute der Archäologie bei der Rekonstruktion der in Vergessenheit geratenen ersten gesamteuropäischen Kulturkontakte zukommt. Über 500 einzigartige italienische Fundstücke standen prominenten Objekten aus dem nordalpinen Raum gegenüber – u. a. Leihgaben aus Wien, Zürich und Klagenfurt.

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