Horizont Jawlensky. A.v. Jawlensky im Spiegel seiner künstlerischen Begegnung

14.02.2014–19.10.2014

Museum Wiesbaden, Kunsthalle Emden

Im März 2014 jährte sich Alexej von Jawlenskys Geburtstag zum 150. Mal. Aus diesem Anlass richtete das Museum Wiesbaden, das die weltweit bedeutendste Sammlung des zum engeren Umfeld des Blauen Reiter gehörigen Malers besitzt, gemeinsam mit der Kunsthalle Emden die Ausstellung Horizont Jawlensky aus. Die Präsentation widmete sich insbesondere Jawlenskys Münchner Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, in welcher sich der Horizont des russischen Künstlers durch die intensive Beschäftigung mit den Werken namhafter deutscher und französischer Maler maßgeblich erweiterte. Um 1910 gelangte Jawlensky schließlich durch diese vielseitigen Begegnungen zu seinem unverwechselbaren farbintensiven Stil.Die präsentierten Werke dokumentierten unter anderem die Auseinandersetzung Jawlenskys sowohl mit der Kunst des Leibl-Kreises (Schuch) und der Berliner und Müncher Sezession (Corinth, Munch und Slevogt), als auch mit der Malerei der berühmten französischen Wegbereiter der Moderne (Cézanne, Gaughin, van Gogh), des Postimpressionismus bis hin zu den sogenannten Fauves (Matisse). Die Ausstellung machte Jawlenskys Entwicklung vom unbekannten Realisten zum weltberühmten expressionistischen Maler anschaulich und nachvollziehbar.

Die Ausstellung fand vom 14.2.2014 – 1.6.2014 im Museum Wiesbaden und vom 21.6.2014 – 19.10.2014 in der Kunsthalle Emden statt.

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