Hans Purrmann als Sammler. Vom Glück des Findens

24.10.2026–31.01.2027

Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

Wer an Hans Purrmann denkt, sieht meist leuchtende Farben: Landschaften, Stillleben, Porträts. Dass der Maler aus Speyer (1880–1966) nebenbei ein leidenschaftlicher Sammler war, wissen dagegen nur wenige.

Purrmann umgab sich Zeit seines Lebens mit Kunst aus mehreren Jahrtausenden: Er besaß altägyptische Figuren, bemalte Vasen aus Griechenland, kleine Bronzen aus Rom, Skulpturen des Mittelalters und Kacheln aus der islamischen Welt. Dazu kamen Zeichnungen und Grafiken großer Namen, darunter Cranach, Delacroix, Cézanne, Matisse und Picasso.

Die Ausstellung führt erstmals viele dieser Stücke zusammen und gibt dabei einen umfangreichen Einblick in seine Tätigkeit als Sammler. Sie stammen aus Privatbesitz und waren in dieser Konstellation noch nie öffentlich zu sehen. Ergänzt werden sie durch Gemälde und Druckgrafiken Purrmanns selbst. Besonders reizvoll: Gegenstände, die Purrmann in seinen Stillleben festhielt, sind hier im Original zu sehen, direkt neben den Bildern, in denen sie auftauchen.

Weitere Informationen zu Ausstellung finden Sie HIER.

Die Ernst von Siemens Kunststiftung hat bereits in der Vergangenheit zahlreiche Projekte rund um Hans Purrmann unterstützt. Weitere Informationen über den zuletzt veröffentlichten Band der Edition Purrmann Briefe finden Sie HIER.

Abbildung: Plakat der Ausstellung © Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

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