Franz Marc. Zwischen Utopie und Apokalypse

06.03.2016–05.06.2016

Franz Marc Museum, Kochel

Im März 2016 jährte sich der Tod von Franz Marc, der im Ersten Weltkrieg vor Verdun gefallen ist, zum 100. Mal. Das war für das Franz Marc Museum in Kochel Anlass für drei Ausstellungen, die den Maler mit drei herausragenden Werken aus entscheidenden Phasen seiner künstlerischen Entwicklung feiern – Gemälden, die für Besucher sonst kaum zugänglich sind und die jeweils im Kontext der Kochelschen Sammlung und mit neuen Perspektiven auf diese Hauptexponate präsentiert wurden.

Ausgangspunkt für die Ausstellungen waren neue Erkenntnisse, die sowohl im Ausstellungskatalog als auch in der Präsentation der Werke anschaulich wurden. Von besonderer Bedeutung war die Entdeckung der Rückseitenbemalung des Gemäldes Weidende Pferde IV aus dem Busch-Reisinger-Museum. Auch die Sichtung einer Postkarte, die Franz Marc 1913 aus Südtirol schrieb, erlaubte neue Einsichten. Sie zeigt eine photographische Ansicht der Dolomiten, die offenbar Vorlage für Franz Marcs Tirol-Bilder war.

Das Franz Marc Museum war das einzige Museum aus dem Kreis der dem „Blauen Reiter“ gewidmeten Häuser in Bayern, das das Jubiläum mit einer Ausstellung feierte.

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