Expressionismus in Deutschland und Frankreich. Von Matisse zum Blauen Reiter

07.02.2014–11.05.2014

Kunsthaus Zürich

Der Expressionismus wird gemeinhin als deutsche Bewegung verstanden, ungeachtet der Tatsache, dass er sich am Anfang des 20. Jahrhunderts aus einer lebhaften Auseinandersetzung von deutschen Künstlern mit der Klassischen Moderne in Frankreich entwickelte und eine internationale Bewegung im Geiste des Kosmopolitismus war.

Die Ausstellung im Kunsthaus Zürich zeigte Werke, die zur damaligen Zeit in wichtigen Ausstellungen und Sammlungen vertreten waren oder die die deutschen Künstler in Paris studiert hatten. Ihnen gegenüber wurden die deutschen Pendants präsentiert. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Los Angeles County Museum of Art und dem Museum of Fine Arts in Montreal. Der begleitende Katalogband mit Essays führender Experten bietet neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Fragen der deutsch-französischen Beziehungen und zeigt auf, wie die Bildende Kunst von einem regen Austausch zwischen beiden Ländern geprägt war, bevor diesem mit dem Ersten Weltkrieg ein vorläufiges abruptes Ende gesetzt wurde.

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