Engel. Mittler zwischen Himmel und Erde

06.11.2010–01.05.2011

Diözesanmuseum Freising

Als Diözesanmuseum für christliche Kunst steht das Museum auf dem Freisinger Domberg in der besonderen Verantwortung, christliche Inhalte der Öffentlichkeit zu erschließen. 2011 widmete es einem ganz alten, aber wieder besonders aktuellen Thema die bisher größte Ausstellung. Engel sind allgegenwärtig – doch woher stammt unser „Wissen“? Katalog und Ausstellung boten einen grundlegenden Überblick über die Entwicklung des Engelbildes – von den Vorläufern in der Antike bis in unsere Zeit. Gerade weil Engel körperlose Geistwesen sind, konnte die Bildende Kunst vielfältige Erscheinungsformen für sie finden – kraftvolle Männer, anmutige Frauen, spielende kleine Kinder. Mit 350 zum Teil hochkarätigen Leihgaben hat das Diözesanmuseum Freising seine eigenen reichen Bestände an Engelbildern für die Ausstellung auf 550 Objekte ergänzen können. Sie zeigten die wichtigsten Bildtypen und Themen: Hofstaat Gottes, Schutzengel, Grabengel, himmlische Boten, den siegreichen Michael, die mehrflügligen Seraphim, spielerische Putti und strafende Gerichtsengel – eine wahrlich sehenswerte Sammlung.

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