Emil Nolde malt die Frauen

16.07.2010–31.10.2010

Nolde Stiftung Seebüll, Dependance Berlin

Die ambitionierte Ausstellung untersuchte erstmalig Noldes Frauenbild. In allen Schaffensphasen konzentrierte sich der Maler immer wieder auf das Motiv der Frau, doch fassbar wurde das Wesen der Frau für den Künstler nie. Nolde strebte auch nie danach, ein allgemeingültiges Bild der Frau zu finden. Vielmehr beschrieb er in verschiedenen Zusammenhängen Frauen in ihren unterschiedlichen Facetten und in ihrer spannungsreichen Ambivalenz. Noldes Frauen sind Mütter, Musen und Modelle, Ehefrauen und Tingel-Tangel-Mädchen, Engel und Dämonen, Heilige und Sünderinnen. Die große Motivvielfalt in Noldes Werk wurde in elf thematischen Ausstellungsräumen strukturiert. Mit rund 60 Werken führte die Ausstellung die Entwicklung und kraftvolle Virtuosität von Noldes Malerei vor und erzählt von der Zuneigung und Verachtung, Scheu und Liebe des Malers zu den Frauen. Neben den Exponaten Noldes präsentierte die Nolde Stiftung Seebüll herausragende Werke internationaler Künstler wie Andy Warhol, Pablo Picasso, Fernand Khnopff und Edvard Munch. Diese Leihgaben eröffneten in Rahmen dieser Ausstellung einen intensiven Blick auf wesentliche Themenbereiche innerhalb von Noldes Werk und Einblicke in Frauendarstellungen in der Kunstgeschichte.

Abbildung:

Cover des Ausstellungskataloges zu "Emil Nolde malt die Frauen" © Nolde Stiftung Seebüll. Dependance Berlin

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