... eine andere Art von Malerey Hinterglasgemälde und ihre Vorlagen 1550-1850

29.04.2012–15.07.2012

Kunstsammlungen und Museen, Augsburg

Die alte Reichsstadt Augsburg war im 18. Jahrhundert ein wichtiges Zentrum des Kunsthandwerks, dessen Produkte eine weite Verbreitung erfuhren. Ein Baustein dieser kunsthandwerklichen Produktion waren die Hinterglasgemälde, die als typische Arbeiten im „Augsburger Stil“ große Beliebtheit erlangten. Bereits im 17. Jahrhundert erfolgte eine Spezialisierung im Malerhandwerk. So wurden bereits 1684 in den Augsburger Quellen die „Hinterglasmaler“ im Unterschied zu den „Ölmalern“ genannt. In den Werkstätten entstanden qualitätvolle Hinterglasgemälde nach Stichvorlagen, darunter so beliebte Motivserien wie die Jahreszeiten und Erdteile, aber auch zahlreiche Allegorien oder biblische Szenen.

Das vorliegende Buch ist eine Fortsetzung der Forschungen Wolfgang Steiners zu den Quellen der Hinterglaskunst, die bereits 2004 veröffentlich wurden. Gleichzeitig ist es aber auch ein Ausstellungskatalog mit Werken aus Steiners Sammlung, die in der Ausstellung im Schaezler-Palais zu sehen waren. Das Werk ist ein reichhaltiges Kompendium für Sammler und Forscher, die die Hinterglaskunst als eigenständige Kunstform zu schätzen wissen.

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