Ein Neubeginn für Europa. 75 Jahre subjektive fotografie
07.11.2026–14.02.2027
Moderne Galerie, Saarlandmuseum
Im Jahr 1951 wurde das bedeutende Projekt „subjektive fotografie“, das von Otto Steinert initiiert wurde, erstmals in Saarbrücken, später in Köln, München und Rochester, Paris, Tokio, Brüssel, Hagen, Hamburg und Varese gezeigt. Sowohl die Schau als auch die zugehörigen Bildbände prägten das historische Bild der subjektiven fotografie maßgeblich.
Ab dem 7. November kann die Ausstellung „Ein Neubeginn für Europa. subjektive fotografie“ anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Ausstellungsreihe aus den 1950er Jahren in der Modernen Galerie des Saarlandmuseums besucht werden. Sie spannt einen Bogen von experimentellen Ansätzen über eine streng durchdachte künstlerische Formsprache bis hin zu einer nahbaren humanistische Bildauffassung und verdeutlicht dies anhand verschiedener Positionen bekannter Künstler wie Man Ray, Irving Penn, Marta Hoepffner oder Brassaï.
Für Saarbrücken hat subjektive fotografie zudem eine besondere historische Bedeutung: Die internationale Ausrichtung der ersten Ausstellung stand für die Vision eines friedlichen, geeinten Europas. Dies war nur sechs Jahre nach Kriegsende ein starkes kulturpolitisches Signal. Zugleich galt sie als ein Aushängeschild des damaligen Europastaates Saar.
Weitere Infos zur Ausstellung finden Sie hier.
Abbildung: Ausstellungsplakat © Moderne Galerie, Saarlandmuseum.