Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte
30.04.2026–31.01.2027
Historisches Museum Frankfurt
Die kommende Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ im Historischen Museum Frankfurt eröffnet einen neuen Blick auf Frankfurt als zentralen Knotenpunkt globaler Verflechtungen von der Antike bis heute. Ausgehend von finanzgeschichtlichen Objekten wird Globalgeschichte anschaulich und greifbar. Dabei erscheint Geschichte nicht als lineare Fortschrittserzählung, sondern als dichtes Netz weltweiter Beziehungen.
Frankfurter Sammlungsstücke machen deutlich, wie eng lokale Ereignisse mit globalen Entwicklungen verbunden sind: Eine Kreditkarte verweist auf die Umweltbewegung der 1970er Jahre, eine Aktie macht koloniale Handelsstrukturen des 19. Jahrhunderts sichtbar und eine Medaille erinnert an die weltweiten Auswirkungen eines Vulkanausbruchs in Indonesien. Mit dem Schwerpunkt auf numismatischen Objekten nutzt die Ausstellung die Aussagekraft materieller Kultur, um historische Zusammenhänge neu zu erschließen. Der Perspektivwechsel vom einzelnen Objekt hin zu globalen Prozessen und wieder zurück eröffnet überraschende Einsichten in wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Dynamiken.
Die Ernst von Siemens Kunststiftung unterstützt die Ausstellung durch die Restaureirung des Gemäldes Ansicht des Meißners in Kurhessen (1816) von Christian Georg Schütz, der Vetter, welches dort erstmals nach dessen Restaurierung gezeigt wird.
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Abbildung © Historisches Museum Frankfurt