Die Maler des "Blauen Reiter" und Japan

21.07.2011–07.11.2011

Schloßmuseum Murnau

Japanische Kunst wurde schon seit dem 17. Jahrhundert in Europa mit großem Interesse wahrgenommen und gewann um die Mitte des 19. Jahrhunderts in der europäischen Kunst an großer Bedeutung. Seit 1890 fasste dieser Japonismus auch in Deutschland – mit bedeutsamem Schwerpunkt in München – Fuß und fand seinen Niederschlag in Malerei und Graphik, in Gebrauchsgraphik und Kunstgewerbe. Die Formate und Kompositionen wirkten neuartig und anregend auf europäische Künstler, die aus den herkömmlichen akademischen Sehgewohnheiten ausbrechen und neue künstlerische Wege suchen wollten. Auch die Künstler des Blauen Reiter blieben nicht unberührt von den Einflüssen japanischer Kunst. Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin, Marc und Macke beschäftigten sich intensiv mit dieser für sie exotischen Kunst und der Holzschnitt-Technik, und sie sammelten graphische Blätter und Objekte aus Japan. Japanische Kunst und ihre Auswirkung auf den Malerkreis des Blauen Reiter deutlich zu machen, war Ziel der Ausstellung im Schloßmuseum Murnau. Sowohl Sammlungsstücke der Maler als auch eigene Werke dieser Künstler und ihres Münchner Umfeldes umrissen das vielschichtige Spektrum dieser Ausstellung.

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Abbildung:

Cover des Ausstellungskataloges zur Ausstellung Die Maler des "Blauen Reiter" und Japan © Schloßmuseum Murnau

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