Die Macht des Schenkens

07.05.2011–28.08.2011

Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Diese Ausstellung war etwas Besonderes: Zwei sehr unterschiedliche Museumstypen – die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das U’mista Cultural Centre, ein Museum der First Nations an der Nordwestküste Kanadas – fanden sich zu dem Vorhaben, ihre Sammlungen für einen begrenzten Zeitraum gegenseitig auszutauschen. In Dresden war die Potlatch-Sammlung, ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes Kanadas, zu sehen, während barocke Objekte vom Hof der sächsischen Kurfürsten im U’mista Cultural Centre in Alert Bay präsentiert wurden. Die Ausstellungen und der begleitende Katalog Die Macht des Schenkens: Gaben im Großen Haus der Kwakwaka’wakw an der kanadischen Nordwestküste und am Sächsischen Herrscherhof in Dresden untersuchten die Rolle des Geschenks und des Schenkens in diesen zwei doch sehr unterschiedlichen Kulturen. Das Volk der Kwakwaka’wakw hat der Welt eine außerordentlich wichtige und historisch bezeichnende Sammlung hinterlassen: Sie steht für den Potlatch, das Geschenkfest der Nordwestküste Kanadas. Ende des 19. Jahrhunderts verboten, wurde die Sammlung 1921 konfisziert, bis sie 1951, nach Aufhebung des Verbots, zum größten Teil wieder rückübereignet werden konnte.

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Abbildung:

Plakat zur Ausstellung "Die Macht des Schenkens" © Staatliche Kunstsammlungen Dresden

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