Der Bloemaert-Effekt: Farbe im Goldenen Zeitalter

24.02.2012–28.05.2012

Staatliches Museum Schwerin

Immer noch kennen ihn allein Spezialisten: Abraham Bloemaert, den Maler von großen, imposanten Altarstücken, lieblichen Madonnen in kleinem Format, komplexen mythologischen Themen, den Zeichner von Landschaften und vielseitigen Entwerfer für die Druckgraphik. Neben Rembrandt war er der größte Lehrmeister des Goldenen Zeitalters und einer der subtilsten Koloristen. Die Ausstellung Der Bloemaert-Effekt – Farbe im Goldenen Zeitalter, die in Deutschland allein in Schwerin zu sehen war, fügte seinen Namen dem Kanon der niederländischen Kunstgeschichte hinzu, denn Bloemaert gehört zu den Figuren, ohne die die Kenntnis des 17. Jahrhunderts unvollständig bleibt.

Das Staatliche Museum Schwerin engagierte sich mit dieser Ausstellung ein weiteres Mal in einem deutsch-niederländischen Kooperationsprojekt von internationaler Bedeutung im Bereich der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Schon die hohe Qualität des Bestandes niederländischer Kunst innerhalb der Schweriner Sammlungen ist weltbekannt – die Ausstellung Der Bloemaert-Effekt stellte nach den Ausstellungen Carel Fabricius (2005) und Nicolas Berchem (2007) einen weiteren Höhepunkt in diesem Genre dar.

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