Der Bildhauer denkt! Zeichnungen von Gerhard Marcks

12.02.2017–28.05.2017

Gerhard-Marcks-Haus, Bremen

Das Gerhard-Marcks-Haus gehört zu den größten Einkünstlersammlungen in Deutschland. 500 Skulpturen, 2000 Blatt Druckgraphik und 13000 Handzeichnungen bieten einen Einblick in das Werk eines modernen figürlichen Bildhauers. Während des Museumsumbaus 2015/2016 wurde diese Zeichnungssammlung digitalisiert und diente so als Ausgangspunkt für ein Forschungsprojekt zur Funktion der Zeichnung im Werk von Gerhard Marcks. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden nun in Ausstellung und Katalog vorgestellt.

In sechs Räumen wurden sechs unterschiedliche Perspektiven auf das Thema präsentiert, die zusammen die Vielseitigkeit des zeichnerischen Œuvres des Bildhauers Gerhard Marcks sichtbar machen.

Gerhard Marcks hat zwischen 1912 und 1935 verschiedene Verfahren entwickelt, bei denen jede seiner Plastiken durch Zeichnungen vorbereitet wurde, wobei die Methode jedoch keineswegs immer gleich war. Bei genauer Betrachtung erwiesen sich seine Zeichnungen als Dokumente eines Gestaltungsprozesses, bei dem nur der Anfang (die Natur) und das Ende (die Skulptur) feststanden. Die Ausstellung machte die Zwischenschritte nachvollziehbar.

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