Das Menschenschlachthaus. Der erste Weltkrieg in der französischen und deutschen Kunst

08.04.2014–30.01.2015

Von der Heydt-Museum, Wuppertal

2014 jährte sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Das Von der Heydt-Museum Wuppertal widmete diesem Anlass eine Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem Musée des Beaux-Arts in Reims. Reims war die erste französische Großstadt, die 1914 dem Bombardement deutscher Truppen ausgesetzt war. Um für jüngere Generationen, für die der erste Weltkrieg weit außerhalb ihrer Erinnerung liegt, das Thema nachvollziehbar zu machen, wurde diese Ausstellung konzipiert und gestaltet. Sie widmete sich dem Ersten Weltkrieg aus französischer und deutscher Sicht – eine Kooperation, die sich das Ziel gesetzt hatte, 100 Jahre nach dem Ausbruch des Krieges noch einmal deutlich zu machen, dass Krieg keine Option sein kann und darf.

Die Bildende Kunst und die Literatur standen im Mittelpunkt der Ausstellung. Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, dokumentarische Filmausschnitte, Photographien ließen die Geschichte, die Chronologie und die Schrecken des Krieges erfahrbar werden.

Insgesamt umfasste die Ausstellung rund 250 Objekte, vorwiegend aus französischen und deutschen Museen zusammengetragen. Sie führten den Besuchern die realen Geschehnisse in der Ebene der Kunst drastisch vor Augen.

Die Ausstellung fand vom 8.4.2014 – 27.7.2014 im Von der Heydt-Museum, Wuppertal und vom 18.9.2014 – 30.1.2015 im Musée des Beaux-Arts, Reims statt.

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