"Das Kreative geht dem Unbekannten kühn entgegen" Willi Baumeister und sein Netzwerk

12.11.2023–04.02.2024

Museum Gunzenhauser, Chemnitz

Das Museum Gunzenhauser widmet dem international angesehenen Künstler Willi Baumeister eine umfangreiche Ausstellung. Alfred Gunzenhauser begann früh sich für die Arbeiten Baumeisters zu interessieren und erwarb schon 1955 vom Künstler selbst das erste Werk seiner Baumeister-Sammlung. Heute besitzt das Museum Gunzenhauser den drittgrößten öffentlichen Sammlungsbestand an Gemälden von Willi Baumeister in Deutschland.

Die retrospektiv angelegte Ausstellung präsentiert nicht nur diesen Ausnahmekünstler und all seine Werkphasen, kunsttheoretischen und künstlerischen Haltungen, sondern zeigt ihn auch als einen Akteur, der Künstler, Theoretiker, Lehrer, Kritiker und Sammler in einer Person vereint. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung des Künstlers, die nicht nur für die eigene Entwicklung von großer Bedeutung war, sondern auch für die Zirkulation und Rezeption von Ideen. Durch die Präsentation von Werken seiner Künstlerkolleg:innen und Schüler:innen macht die Ausstellung ein umfangreiches Netzwerk sichtbar. Die Theorien des Künstlers und ihren Einfluss auf andere werden visuell nachvollziehbar. Erstmals steht auch Baumeisters Wahrnehmung und Rezeption in der DDR im Fokus. Carlfriedrich Claus‘ Kunstsammlung, seine Bibliothek und Schriften zeugen etwa von der Bewunderung von und Auseinandersetzung mit Willi Baumeister.

Die Ausstellung wird kuratiert von Hannelore Paflik-Huber und Hans Dieter Huber.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Abbildung: Plakat zur Ausstellung

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