Das große Drama. Auguste Rodin und der Streit um die Moderne

31.10.2026–22.08.2027

Albertinum, Dresden

Um die Jahrhundertwende herum verfolgt Georg Treu, der Direktor des Albertinum, eine klare Vision: Er möchte dem Dresdner Publikum die zeitgenössische Bildhauerkunst Europas näherbringen und richtet seinen Blick dabei gezielt nach Paris. Sein mutigster Schritt gelingt ihm 1894, als er mit „Das Eherne Zeitalter“ und „Mann mit gebrochener Nase“ zwei Werke Auguste Rodins erwirbt. Es ist ein Meilenstein: Kein anderes deutsches Museum hatte zuvor Arbeiten des berühmten Bildhauers in seine Sammlung aufgenommen. Es folgten weitere bedeutende Ankäufe wie Skulpturen von Constantin Meunier, Albert Bartholomé, Alexandre Charpentier, Emmanuel Frémiet und weiteren Künstlern erweitern den Bestand. Treu setzt sich damit über Widerstände hinweg und liefert sich zum Teil hitzige Auseinandersetzungen, um Dresden als Zentrum der modernen Kunst zu etablieren.

Diese  Sammlungsgeschichte steht nun im Mittelpunkt der Ausstellung „Das große Drama. Auguste Rodin und der Streit um die Moderne“. Mit rund 100 Skulpturen, die druch Medaillen, Plaketten, Fotografien, Gemälde und persönliche Briefe ergänzt werden, wird ein lebendiges Bild jener Zeit gezeichnet.

Weitere Infos zur Ausstellung finden Sie hier.

Abbildung: Plakat zur Ausstellung © Albertinum, Dresden.

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