China und Preußen – Porzellan und Tee

08.06.2012–31.12.2012

Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst

Die Ausstellung war Teil der Aktivitäten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz anlässlich des 300. Geburtstags von Friedrich II. Unter dem Stichwort „Chinesisches Porzellan“ wurden Teile des um 1755 als Geschenk für Friedrich in Jingdezhen gefertigten und mit dem Großen Preußischen Staatswappen verzierten Services gezeigt, das die Stadt Emden mit einem der Schiffe der der preußischen Handelskompanie erreichte. Als Kontrapunkt stand dem das „Teehaus“ des zeitgenössischen Künstlers Ai Weiwei gegenüber. Mit dieser Präsentation im Museum wurde auf zwei zentrale Errungenschaften des Fernen Ostens verwiesen, die unter Friedrich II. eine Brücke nach Ostasien schlugen: Porzellan und Tee. Den Ausstellungsgestaltern gelang es, etwas Spannendes entstehen zu lassen und eine bisher unbekannte Facette preußischer Handelsgeschichte zum Klingen zu bringen. Neben eigenen Exponaten präsentierte das Museum für Asiatische Kunst zahlreiche Leihgaben aus dem Kunstgewerbemuseum, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, dem Geheimen Staatsarchiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie aus dem Huis Doorn in Holland.

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