Brücke zum Wunderbaren

15.04.2014–06.07.2014

Historisches Museum, Regensburg

Von Wallfahrten und Glaubensbildern – Ausdrucksformen der Frömmigkeit in Ostbayern

Seit jeher stützt sich der Mensch abseits der komplexen Theologie auf seinen ganz individuell geformten Glauben – um alltägliche Probleme zu bewältigen oder ganz einfach das Leben zu meistern. Er bedient sich dafür verschiedener Objekte, Mittel, Symbole oder Rituale: ein Phänomen, existent in allen Zeiten, Religionen und Kulturen. Diese im christlichen Glauben als devotio bezeichnete persönliche und private Glaubens- und Frömmigkeitspraxis steht im Fokus der Betrachtungen.

In vergangenen Zeiten bildeten der Kult und das Bild die Brücken zu Gott. Brücken überwinden Hindernisse und Abgründe, schaffen Verbindungen und Gemeinschaften.

2014 war Regensburg Gastgeberin des 99. Deutschen Katholikentages, der ganz unter dem Motto „Mit Christus Brücken bauen“ stand. Die umfangreiche Ausstellung im Historischen Museum, die von einem Katalog begleitet wurde, trug den Titel Brücke zum Wunderbaren. Sie ließen den Besucher und Leser in die religiösen Anschauungen und die Frömmigkeitspraxis unserer Vorfahren eintauchen und beleuteten die lange Tradition des religiösen Brauchtums im Ostbayern des 18. und 19. Jahrhunderts.

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