Benin: Geraubte Geschichte

17.12.2021–17.06.2022

Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt, Hamburg

Die koloniale Besetzung des Königreichs Benin durch britische Truppen im Februar 1897 markierte das Ende eines der mächtigsten westafrikanischen Königreiche und führte zur weltweiten Verstreuung von Tausenden Objekten, die aus dem königlichen Palast entwendet wurden. Die Kunstwerke aus Bronze, Elfenbein und Holz stehen heute im Fokus öffentlicher Debatten um die Rückgabe von kolonialem Erbe. In Anbetracht ihrer geplanten Restitution wird die Benin-Sammlung des MARKK nun in ihrer Gesamtheit in einer Ausstellung gezeigt. Die Schau vermittelt neben Informationen zum britischen Kolonialkrieg und zur aktuellen Restitutionsdebatte verschiedene Perspektiven auf die ursprüngliche Bedeutung der Objekte, ihre herausragende künstlerische Qualität und ihren Stellenwert in der afrikanischen Kunst- und Kulturgeschichte. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Provenienz der Sammlung und ihre Verflechtungsgeschichte mit den Hamburger Handelsnetzwerken gelegt.

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Abbildung:

Flyer für die Ausstellung "Benin. Geraubte Geschichte" im Museum am Rothenbau, Kulturen und Künste der Welt, Hamburg

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